Wenn 28 motivierte Menschen ihre Kajaks schultern und Richtung Salza ziehen, dann ist eines sicher: Es wird nass, wild, lustig – und unvergesslich.
Die Pfingstwoche 2025 führte unsere Jugendgruppe wieder an den wunderschönen Wildwasserbach der Salza in der Steiermark. Mit ihrem smaragdgrünen Wasser, eindrucksvollen Schluchten und verspielten Wellen ist die Salza wie gemacht für Abenteuer – und die hatten wir reichlich!
Schon am ersten Tag war klar: Hier geht’s nicht nur ums Paddeln, sondern auch ums Zusammenhalten. Mit bis zu 28 Personen war nicht nur die Topfgröße fürs Abendessen ordentlich ausgereizt, sondern auch unsere organisatorischen Fähigkeiten. Aber: Jeder packte mit an. Vom morgendlichen Boote-Laden (das täglich schneller klappte), über das Einteilen der Küchenteams, bis hin zur selbsternannten Seniorengruppe, die sich genüsslich bekochen ließ, während die Jugend fleißig Gemüse schnippelte, Pasta rührte oder Stockbrot drehte.
Regen? Ja, gab’s. Aber das hat uns nicht abgeschreckt – im Gegenteil! Der Regen brachte mehr Wasser und damit auch mehr Spaß auf dem Bach. Und als die Sonne dann brüllte, wurde es zur Wildwasser-Oase. Ob Lawinenschwall, Wasserfall, Heliwelle, Schlucht oder die berüchtigte Campinglatzwalze – jeden Tag wagten wir uns an die Spielstellen, verbesserten unsere Technik, sammelten Erfahrungen und überwanden ganz persönliche Grenzen.
Ein besonderes Highlight war der Sprung ins kühle Nass am imposanten Laussafall. Rund fünf Meter hoch – und nichts für schwache Nerven. Einige mutige Jugendliche haben sich diesen steilen Abgrund hinabgestürzt und kamen mit euphorischem und zufriedenem Lächeln unten im Becken an. Dieser Sprung war nicht nur ein Adrenalinkick, sondern ein echter Mutbeweis – und wurde mit Applaus, Staunen und jeder Menge Respekt belohnt.
Für alle die nicht genug bekommen konnten ging es morgens oder abends noch schnell auf den Hausberg oder es wurde die letzte Kraft in der Heliwelle mit Spielbooten verbraucht. Und für alle, die vom Paddeln verspannte Schultern oder müde Köpfe hatten, wartete abends die berühmte Massage-Reihe – mittlerweile fast schon Tradition!
Kulinarisch wurde ebenfalls groß aufgefahren: Kuchen im Feuer backen, Grillabende mit allem, was dazugehört, und Stockbrot, das mal perfekt und mal… sagen wir: kreativ war.
Am Ende der Woche war es mehr als nur eine Kajak-Ausfahrt. Es war ein Erlebnis, das zusammenschweißt. Neue Freundschaften sind entstanden, alte wurden gefestigt, und alle gingen mit einem riesigen Rucksack voller Erinnerungen, Glücksmomente und ein bisschen Wehmut nach Hause.
Schade, dass es vorbei ist – aber wir freuen uns schon jetzt auf Pfingsten 2026. Denn eines ist klar: Diese Woche an der Salza hat Spuren hinterlassen – in unseren Köpfen, unseren Herzen und unseren Paddelarmen.






